Musik verbindet

 sommerserenadehemau2017

Foto: Beate Popp 

Gemeinschaftskonzert des Symphonischen Blasorchesters Parsberg und dem Vokalensemble Cantaloupes am 09. Juli im Rathausgarten Hemau.

 

Nach der musikalischen Eröffnung „Also sprach Zarathustra“ durch das SBOP begrüßten die beiden Dirigenten und Moderatoren Christina Lang und Walter Hansch das Publikum. Beide Vereine feiern dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum und präsentierten zu diesem besonderen Anlass ein Gemeinschaftskonzert, das bereits am 02. Juli seine Premiere in Parsberg hatte.

 

Natürlich legte der Chor gleich nach mit „I Got Rhythm". Der erste Höhepunkt des Abends war das Lied „Va pensiero“, das als berühmtester aller Verdi-Chöre gilt. Es war für das Publikum ein gewaltiges Erlebnis dieses Stück live von 65 Musikern zu hören. Solistisch ging es mit „One Moment in time“ weiter, vorgetragen von Verena Böhm zusammen mit den Cantaloupes. Gemeinsam hörte man uns im Anschluss mit dem bekannten „Hallelujah” von Leonard Cohen. Mit „Oregon“ erfüllten wir uns einen besonderen Wunsch, denn wir durften Lieblingsstücke aus den letzten 20 Jahren vorschlagen. Leider kam bei diesem Stück auch der Regen dazu und alle zogen gemeinsam in die Kirche um.

 

Nach einem „Rekord-Umbau“, wollten die beiden Solisten Martin und Ludwig Füracker mit „Probier’s mal mit nem Bass“ beweisen, dass Bässe mehr können als nur begleiten. In der Kirche erklang „You raise me up“ mit Chor und Orchester wodurch eine ganz besondere Stimmung entstand. Abgeschlossen wurde der erste Teil des Konzertes mit der Polka „Wir Musikanten“. Der zweite Teil wurde von den Cantaloupes mit „Cabaret“ eröffnet. Einen zweiten Wunsch erfüllte wir uns mit „Zeitenwende“, einem symphonisches Werk in drei Sätzen das von dem Beginn einer neuen Ära handelt. Es folgten „California Dreaming“ vom Chor und „I will follow him“ bekannt aus dem Film „Sister Act“ zusammen mit Orchester. Wir waren mit „Sir Duke“ nochmals alleine zu hören und auch der Chor zeigte mit einem Medley aus dem Musical „Grease“ seine Vielseitigkeit. Wir verabschiedeten uns feierlich vom Publikum mit „Ode an die Freude”. Nach einem kräftigen Applaus folgten die Zugaben „Oh happy day“ und der Ohrwurm „Volare“.

 

Uns hat die Zusammenarbeit mit dem Chor Cantaloupes wahnsinnig viel Spaß gemacht! Wird würden uns freuen, wenn es eine Wiederholung gibt.

 

Verena Böhm

 

Wir sind stolz auf unseren Nachwuchs

Die D1-Prüfung wurde erfolgreich bestanden

D1 Abzeichen

Von links: Lena Girg, Wolfgang Ebel, Emma Krotter, Dirk Liesegang, Magdalena Walter 
 Foto: Petra Krotter
 

Nicht nur in der Schule gibt es Prüfungen, auch in der Musik zeigt man durch die Teilnahme an Prüfungen was man kann. Und so haben unsere drei Mädels aus dem Nachwuchsorchester des Symphonischen Blasorchesters Parsberg die Prüfung zum D1-Abzeichen des Nordbayerischen Musikbundes (Bronze) erfolgreich bestanden.

Wir gratulieren ganz herzlich Emma Krotter aus Seubersdorf, Lena Girg und Magdalena Walter aus Parsberg. In den Musikproben ist es wichtig, dass man die „Sprache“ des Dirigenten versteht, Tonleitern spielen kann und ein gewisses musikalisches Verständnis entwickelt. All das wurde den Kindern in Vorbereitungskursen in Velburg und Sulzbach-Rosenberg vermittelt, damit sie gut für die Prüfung vorbereitet sind.

Doch die Hauptarbeit passiert im Instrumentalunterricht. Emma Krotter wurde am Schlagzeug von ihrem Lehrer Erwin Zachmeier unterrichtet, sie spielt dieses Instrument seit 4 Jahren. Sie ist mit ihren 10 Jahren unsere jüngste am Schlagzeug. Sie hat das Instrument bei einem Konzert gesehen und es gefiel ihr sofort. Da sie also schon immer den Wunsch hatte Schlagzeug zu spielen, kann sie sich ganz gut unter ihren männlichen Kollegen behaupten und zeigt auch schon im Hauptorchester was sie kann. Am liebsten spielt sie „The Flintstones“. Emma geht noch in die Grundschule und sie sagt, ihr fiel die praktische Prüfung leichter als die theoretische. Im Mai hat sie in Velburg erfolgreich ihre erste Prüfung am Schlagzeug bestanden. Vielleicht ist das nicht das letzte Mal, denn sie würde auch gerne noch Saxophon lernen.

Lena spielt seit 4 Jahren Tenorhorn, Magdalena spielt seit 5 Jahren Trompete. Angefangen haben beide in der Bläserklasse der Grundschule Parbserg bei Frau Rausch. Im Nachwuchsorchester des SBOP haben sie dann weiter gemacht. Beide haben sich mit ihrem Lehrer Gerald Lang auf die Prüfung vorbereitet. Sie waren bereits im April des letzten Jahres zur Prüfung in Sulzbach-Rosenberg. Beide sind 13 und gehen in Parsberg zur Schule. Lena hat ihre ersten Töne auf der Blockflöte gespielt. Doch schnell war klar, dass sie Tenorhorn lernen will. Es war von den Instrumenten im Blasorchester nicht das leichteste, aber auch nicht das schwerste. Im Nachwuchsorchester ist sie konzentriert und unterstützt die anderen, die es noch nicht so gut können. Aber die Stücke im Hauptorchester gefallen ihr besser wie z.B. „Fluch der Karibik“. Es ist zwar immer nicht ganz leicht, aber das Ergebnis ist einfach wunderschön. Zu der Frage, ob sie noch ein Abzeichen machen würde sagte sie ganz einfach „Ja!“. Der Ehrgeiz hat sie gepackt, denn sie liebt Musik und findet es toll, wenn man die Stücke auch selbst spielen kann.

Magdalena spielt im Nachwuchsorchester mit ihrer Trompete eine wichtige Stimme und auch im Hauptorchester hat sie sich gut eingefunden. Es macht ihr Spaß mit vielen Leuten zusammen Musik zu machen und es macht ihr mit den „Großen“ noch mehr Spaß. Sie hat viele Stücke, die ihr im SBOP gefallen: Pirates of The Caribbean, Puszta, The Lord Of The Rings, Oregon, Zeitenwende. Sie ist sehr zufrieden mit ihrer Trompete und möchte sich gerne auch noch weiteren Prüfungen stellen.

Wir freuen uns sehr, dass ihr bei uns seid und mit uns Musik macht! Weiter so!

 

Ein tierisches Vergnügen mit dem Symphonischen Blasorchester Parsberg

                                                                                                         Ein tierisches Vergnügen Herbskonzert 2016

Am Samstag, den 29.10.2016 in der Mehrzweckhalle in Parsberg und Freitag, den 11.11.2016 im Reitstadel Neumarkt hat sich das Publikum von den Klängen der Parsberger Musiker in die Welt der Tiere entführen lassen. Unter dem Konzertmotto „Ein tierisches Vergnügen“ gab es neben Filmmusik viele weitere Highlights. Nachdem das Konzert feierlich mit dem Marsch „Barnum and Baileys“ eröffnet wurde, der einst Tiere im gleichnamigen Zirkus  in die Manege führte, folgte gleich ein romantisches Märchen „Die Schöne und das Biest“. Die Zuhörer tauchten ein in die Welt von „Belle“. Beim Solo-Stück „A tributeto Lionel“ zeigte Patrick Raum sein Können auf dem Vibraphon. Der „Baby ElephantWalk“ darf bei diesem Motto natürlich nicht fehlen und erinnerte viele an die Abenteuerkomödie "Hatari" aus den 60er Jahren. Auch durch die Tiefen des Dschungels spielten sich die 40 Musiker des SBOPs. Mit dem „Dschungelbuch“ bewiesen sie, dass es in den verschiedenen Registern hervorragende Solisten gibt. Christina Lang leitete nicht nur musikalisch das Orchester sondern moderierte auch an dem Abend. Bei den nächsten beiden Stücken ließ sie das Publikum musikalisch daran teilhaben, wie unterschiedlich sich Katzen verhalten können. Der Komponist Chris Hazell hatte scheinbar einige Katzen zu Hause um so genau die Charakterzüge vertonen zu können. Zwei der Katzen wurden in dem Stück „The Brass Cats“ vorgestellt: Kraken und Mr. Jums. Auch die Sängerin Marina Hollweck aus Neumarkt, die bereits 2015 zusammen mit dem Orchester auf der Bühne stand, hat mit dem „Farbenspiel des Winds“ aus dem Disneyfilm „Pocohontas“ den Abend bunt gestaltet. Bevor es in die Pause ging standen noch drei Spatzen aus den Reihen des Orchesters auf und spielten eine Polka für zwei Solo-Klarinetten und eine Solo-Flöte. Verena Böhm, Anja Schrafl und Sabrina Strobl spielten zusammen die „Domspatzen-Polka“. Beschwingt kam das Publikum nach der Pause zurück und hörte zunächst den Nachwuchs des Orchesters unter der Leitung von Dirk Liesegang mit vier Stücken, u.a. den Dinorock. Danach zog das große Orchester wieder mit „The Lion SleepsTonight“ auf die Bühne. Besonders mysteriös ging es mit „Jungle Fantasy“ von dem Japaner NaohiroIwai weiter. Hier hatten mehrere Musiker aus dem Orchester sichtlich Spaß daran den Dschungel mit Percussion und Stimmen nachzuahmen. Romantisch wurde es wieder mit Marina Hollweck und „Dir gehört mein Herz“ aus dem Musical Tarzan. Mit Musicals ging es gleich weiter. Christina Lang zauberte einen Zusammenschnitt aus „Der König der Löwen“, das Original ist aktuell in Hamburg zu sehen. In Parsberg wurde das ganze tänzerisch von dem VHS Tanzstudio unterstützt. Doch auch in Neumarkt, wo dies räumlich leider nicht möglich war, konnte man sich die Savanne bildlich vorstellen und träumte beim Finale von Simba und Nala bei „Kann es wirklich Liebe sein?“. „Tijuana Brass in Concert“ von Ted Ricketts führte das Publikum noch einmal zurück in die 60er Jahre, wo der Tijuana-Brass-Sound seinen Ursprung hatte. Traditionelle mexikanische Spielweise wurde mit Jazz und Funk verbunden. Verabschiedet hat sich das Orchester offiziell mit einem weiteren Disneyfilm „Bärenbrüder“. Mit dem Stück „Ich bin unterwegs“ von Phil Collins wurde das kurzweilige und abwechslungsreiche Konzertprogramm abgerundet. Christina Lang bot allen, die noch nicht genug hatten weitere Konzertbesuche an. Das Orchester spielt dieses Jahr drei Weihnachtskonzerte in Daßwang (11.12.), Beratzhausen (18.12.) und Parsberg (20.12.). Der Eintritt ist frei und Spenden werden für einen guten Zweck verwendet. Es gab noch Dankesworte an alle Verantwortlichen und Helfer. Allen voran Wolfgang Ebel dem ersten Vorsitzenden des SBOPs. Am Ende gab es natürlich Zugaben. Einmal von der Sängerin des Abends, Marina Hollweck und der Dixieland-Band, die sich aus dem Orchester löste und mit einem fetzigen Stück den Ohrwurm für den Nachhauseweg lieferte.

 

 

 

Jubiläumskonzert 2017 

„Best-Of 20 Jahre SBOP“

 

SBOP Hauptorchester

Foto: Sabrina Schmid

Das Jahr 2017 wird von uns besonders gefeiert, denn bereits seit 20 Jahren stehen unsere Musiker gemeinsam auf der Bühne und konnten in ihren Konzerten das Publikum aus der ganzen Oberpfalz begeistern. Ein besonderes Highlight war immer die Herbsttournée. Das SBOP spielte nicht nur in Parsberg und Neumarkt, sondern auch in Berching, Regensburg, Roding, Erbendorf und Weiden. Dieses Jahr wurde das Programm „Best-Of 20 Jahre“ am 28. Oktober in Parsberg in der Mehrzweckhalle und am 11. November in Neumarkt im Reitstadel aufgeführt. Wiederholt wird das Konzert am 03. März 2018  in Amberg. Das Konzert wird im Musikomm in Amberg stattfinden, wir freuen sich darauf, ein neues Publikum zu erobern.

Was ist am Programm „Best-Of 20 Jahre“ so besonders? Wir selbst haben unsere Lieblingsstücke ausgewählt. Ein paar von uns sind bereits von Anfang an dabei. Gefeiert wurde das Jubiläum bereits bei einem gemeinsamen Fest im Frühjahr, denn im Mai 1997 haben damals Musiker zusammen mit Chris Wittl einen neuen Verein gegründet. Freuen Sie sich auf bekannte Melodien, neue Interpretationen und eine aufwendige Präsentation. Das Orchester wird von den Sängern Marina Hollweck aus Neumarkt und Peter Meier aus Deggendorf unterstützt. Beide standen bereits mit dem SBOP auf der Bühne, dieses Jahr das erste Mal zusammen. Peter Meier ist seit den ersten Konzerten als Sänger dabei. Die Dirigentin Christina Lang aus Daßwang formt das Orchester bereits seit vier Jahren zu einem einzigartigen Klangkörper.

Sie hören Auszüge aus den Musicals „Tanz der Vampire“ „Les Misérables“, „Elisabeth“ und „Starlight Express“. In der Mehrzweckhalle Parsberg tanzt zu „Starlight Express“ das „VHS Tanzstudio“ unter der Leitung von Nikola Achhammer zusammen mit Tanja Gries und Carmen Lorber. Was darf bei Starlight Express nicht fehlen? Richtig – Rollschuhe!

Der Auszug aus der „Symphony No.1: Herr der Ringe“ wurde von Johan de Meij als Musik zu den gleichnamigen Büchern komponiert und lässt Sie in die Welt der Hobbits und Zauberer eintauchen.  Bei  „Fluch der Karibik“ werden Sie die Piraten kennenlernen. Wir haben uns außerdem „Pustza“ von Jan Van der Roost gewünscht. Die viersätzige Suite im Stile der Ungarischen Tänze von Johannes Brahms und der Slawischen Tänze von Antonin Dvorak lebt vom temperamentvollen Tempowechsel und der farbenreichen Instrumentierung. So gelang es Jan Van der Roost den Charakter der Zigeunermusik treffend wiederzugeben.

Überrascht haben wir Sie über viele Jahre mit außergewöhnlichen Interpretationen, die von Elektrizität oder von brennenden Wäldern handelte. Bei „From these ashes“ von Chuck Elledge handelt es sich um Programmmusik, bei der das Publikum miterlebt, wie ein kompletter Wald in Flammen aufgeht. Alle Tiere, die den Wald bewohnt haben, müssen fliehen und der Wald wird zu Asche. Doch aus dieser Asche entsteht neues Leben, die Tiere kommen zurück und hauchen dem Wald wieder Leben ein. Erleben Sie, wie wir dies musikalisch umsetzen.

Sie merken, es ist ein abwechslungsreicher Konzertabend, lassen Sie sich von der Musik begeistern! Durch den Abend führt Sie Matthias Zippel aus Nürnberg. Der Kartenvorverkauf für Amberg hat bereits begonnen. Online unter www.okticket.de können Sie sich den Platz aussuchen und Tickets bequem zu Hause ausdrucken oder Sie nutzen die bekannten Vorverkaufsstellen von Okticket, z.B. Buchfink Parsberg oder in Neumarkt: Touristinformation, Neumarkter Wochenblatt, Mittelbayerischer Verlag, Buchhandlung Boegl oder Reisebüro Maric.

Der Eintritt kostet 12 €, ermäßigt für Kinder bis 14 Jahre 10 €. Das Konzert beginnt jeweils um 20 Uhr, der Einlass ist um 19 Uhr. Für das leibliche Wohl wird wie immer bestens gesorgt.

 

live cd 2016 herbstkonzert 

Suchen Sie noch ein kurzfristiges Weihnachtsgeschenk?

Wie wäre es mit unserer Live-CD vom Herbstkonzert 2016,
aufgenommen im Reitstadel Neumarkt
von „4u music“ (Gerhard Pölloth)

Unser Angebots-Preis für Sie 15 €

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